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Vom Streben nach Glückseligkeit

Der Film "Das Streben nach Glück", im Original "The Pursuit of Happyness", hat neben einer ergreifenden und wahren Geschichte auch so manche interessante philosophische Fragestellung zu bieten. So fragt der Protagonist Chris Gardner, gespielt von Will Smith, warum Thomas Jefferson in der Unabhängigkeitserklärung den Ausdruck "Streben nach Glückseligkeit" und nicht einfach "Glückseligkeit" als eines der Rechte aufzählt, die allen Menschen gemeinsam zueigen sind. Gardner spekuliert das es daran liegen könne das das Glück etwas nicht Greifbares sei - Ein Ding dem wir immer nachjagen, das wir aber nie erreichen können.

„Wir halten diese Wahrheiten für ausgemacht, daß alle Menschen gleich erschaffen worden, daß sie von ihrem Schöpfer mit gewissen unveräußerlichen Rechten begabt worden, worunter sind Leben, Freyheit und das Bestreben nach Glückseligkeit.[...]"

- Aus der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten von Amerika vom 4. Juli 1776

Jefferson wählte den Ausdruck "Streben nach Glückseligkeit" tatsächlich sehr bewusst, aber aus einem anderen Grund als Chris Gardner glaubt. Die Rechte auf Leben und Freiheit sind allesamt negative Rechte. Das heißt nicht das an ihnen etwas Negatives ist, sondern das es Freiheiten sind von etwas. Das Recht auf Leben, ist das Recht von Niemandem verletzt oder getötet werden zu dürfen. Das Recht auf Freiheit, ist das Recht von Niemandem im eigenen Handeln behindert werden zu dürfen, sofern es nicht zum Schutze der anderen Rechte dient. Genauso verhält es sich mit dem Recht auf Streben nach Glückseligkeit. Niemand darf daran gehindert werden, das eigene Handeln nach seiner individuellen Vorstellung von Glück auszurichten. Negative Rechte räumen also allen Menschen die gleichen Chancen ein.

Das Gegenteil eines negativen Rechtes ist logischerweise ein positives Recht. Ein solches Recht ist ein Anspruch auf eine Sache. Wenn gefordert wird jeder Mensch solle ein Recht auf ein Haus und eine Krankenversicherung haben, dann handelt es sich dabei um Forderungen nach positiven Rechte. Wo liegt nun aber das Problem mit positiven Rechten, das Jefferson extra eine Formulierung so wählte, das diese ausgeschlossen wurden?

Während negative Rechte Jemandem die Freiheit von bestimmten Handlungen der Mitmenschen garantieren, sprechen positive Rechte Jemandem das Eigentums- oder zumindest Nutzungsrecht am Eigentum seiner Mitmenschen zu. Wer fordert ein Recht auf ein Haus zu haben, fordert vom Immobilienmakler, dem Hausbauunternehmen, oder seinen Mitmenschen, das diese die Kosten für das Haus tragen. Es gibt aber keine kostenlose Mahlzeit - Soll heissen: Irgendjemand muss das Haus bezahlen. Zu verlangen das andere Menschen einem das Haus, die Krankenversicherung oder die Altersvorsorge bezahlen ist ungerecht.

Einen Anspruch auf das Eigentum eines Anderen zu erheben, ist gleichzusetzen mit den erpresserischen Methoden eines Schulhofschlägers: "Gib mir dein Taschengeld, oder...!" Wer verlangt ein Recht auf Glückseligkeit zu haben, verlangt das Andere ihr Recht auf Streben nach Glückseligkeit aufgeben. Es gibt kein Recht auf das Eigentum eines Anderen, also darauf das andere einem die medizinische Behandlung oder ein Haus bezahlen, denn das hieße das es überhaupt kein Recht auf Privateigentum gebe. Jeder kann freiwillig an einer Krankenversicherung teilnehmen, aber Niemand kann dazu verpflichtet werden.

Aber was ist gerecht? Es fällt sehr schwer auf Anhieb zu beantworten was gerecht ist, doch fragen wir uns was ungerecht ist, so wissen wir die Antwort ziemlich schnell. Wir empfinden es als ungerecht, wenn wir schlechter behandelt werden als ein Anderer. Natürlich gilt dies auch umgekehrt, auch wenn wir es subjektiv selten so wahrnehmen. Wenn es also ungerecht ist, Menschen unterschiedlich zu behandeln, ist es folglich gerecht Menschen gleich zu behandeln. Genau das ist es, was der Rechtsstaat macht. Er erlässt allgemeine Rechtsnormen, die für alle Bürger gleichermaßen Gültigkeit haben und deren Bruch eine Strafe zur Folge hat.

Doch warum ist es dann ungerecht wenn jeder ein Haus und eine Krankenversicherung vom Staat zugesprochen bekommt? Abgesehen davon das auch der Staat die Mittel für diese Dienste erst aus seinen Bürgern herauspressen muss, haben die betroffenen Bürger unterschiedliche Ausgangssituationen, und um sie gleich zu machen, muss man sie folglich ungleich behandeln. Jedem das gleiche Glück zuzusichern hieße den Rechtsstaat fahren lassen. Der Staat müsste jedes Individuum dort abholen wo es gerade ist und individuell umsorgen bis es auf der gleichen Stufe wie seine Mitmenschen ist.

Doch was ist die gleiche Stufe? Ist Gleichheit überhaupt etwas objektiv Erreichbares? Mit der Gleichheit der Menschen ist es wie mit einem Holzbrett. Egal wie gründlich man es schleift und bearbeitet, es wird immer eine Unebenheit haben. Wenn man auf der makroskopischen Ebene nicht mehr fündig wird, wird man auf der mikroskopischen Ebene fündig werden. Analog werden Menschen, die Gleichheit anstreben, versuchen ein immer größeres Maß an Gleichheit zu erreichen. Je gleicher sich die Menschen dann werden, als um krasser werden eigentlich verschwindend geringe Unterschiede empfunden. Das Ziel des Streben nach Gleichheit sollte die Gleichberechtigung sein, denn sie ist die optimale Ausprägung des Rechtsstaates.

Abgesehen davon das also durch die Zusicherung gleichen Glücks die Rechtsstaatlichkeit verloren geht, stellt sich eine Gesellschaft eine unlösbare Aufgabe wenn sie die vollkommene Gleichheit anstrebt. Dabei unerwähnt lassen werde ich jetzt den totalitären Kollektivismus, den das Streben nach vollkommener Gleichheit zur Folge hat.

Das Streben nach Glückseligkeit beschreibt das Recht, mit den eigenen Händen Werte zu schaffen und diese zu behalten und zu vermehren. Es beschreibt das Recht den Arzt und Lehrer zu besuchen den man will. Es beschreibt das Recht zu dem Gott zu beten zu dem man beten will oder auch nicht zu beten, wenn man will. Es beschreibt das Recht mit den Menschen zusammen zu leben, die man liebt, und jene zu meiden denen man nicht wohlgesonnen ist. Es beschreibt das Versprechen ein Ziel erreichen zu können das man sich setzt, NICHT das Ziel automatisch auch zu erreichen! Das Recht auf Streben nach Glückseligkeit verspricht niemandem ein Dach über dem Kopf, aber jedem das Recht sich mit seiner eigenen Hände Arbeit eines zu schaffen.


Zum Schluss dann noch die eindeutige Empfehlung den Film zu gucken:


Kommentare

  1. Wenn ich deinen Text richtig verstanden habe, dann erkenne ich eine noble Idee, nämlich die niemanden zur Last zu fallen außer sich selbst. Wenn ich bei deinem Beispiel zur Krankenversicherung bleibe, dann ist es natürlich schon oft reizvoll zu sagen, dass jeder für seinen Körper verantwortlich ist. Wenn sich jeder frei seine Leistungen/Pakete in seiner Versicherung selber aussuchen kann, so könnte ich sagen “hey, ich lebe gesund, treibe Sport, rauche nicht usw. Es würde also bedeuten, dass ich wahrscheinlich nicht an einem Herzinfarkt sterbe. Deshalb streiche ich die Versicherungsleistung für Herzerkrankungen und stocke lieber den Teil für Sportverletzungen auf.“
    Das Problem daran ist nur leider, dass man sich gerade beim Thema Gesundheit nie wirklich sicher sein kann zu welcher Risikogruppe man gehört und wie einem das Schicksahl so mitspielt. Würde ich das Versicherungsmodell aus meinem Beispiel nehmen, dann dürfte ich bei einem doch auftretenden Herzleiden, keine medizinischen Leistungen für einen kardiovaskulären Eingriff in Anspruch nehmen. Denn ich möchte ja nicht, dass Fremde für mich zur Kasse gebeten werden. Wenn ich das so will, dann wäre das aus Sicht der Freiheit mein natürliches Recht.
    Hier Beginnt jedoch die moralische Zwickmühle der Gesellschaft, also des Staates. Würde er dieser freiheitlichen Sicht der Selbstbestimmung und Selbstverantwortung zustimmen, so gäbe es sicherlich eine Menge Menschen welche eine falsche Entscheidung getroffen haben und nun sterben müssten. Vielen wäre es egal, andere würden gerne Helfen. Ich würde behaupten, dass die meisten Menschen helfen wollen, auch wenn sie wahrscheinlich nie selber eine Überweisung direkt an mich ausfüllen würden. Es fehlen die Strukturen und auch der wirkliche Wille/Antrieb zur Tat um mir das Geld zukommen zu lassen. Aus diesem Grund wurden demokratisch per Mehrheitswahlrecht alle Menschen zu einer Pflichtabgabe gezwungen. Die Menschen, welche sowieso helfen wollten, und nur alleine keinen Antrieb gehabt hätten zu helfen, fühlen sich durch die Abgabe nicht gestört. Im Gegenteil, sie freuen sich das jemand ihnen die Entscheidung abgenommen hat. Die Menschen welche nicht helfen wollten werden bevormundet. Aber im Endeffekt profitieren alle von dieser Zwangsabgabe.
    Eine Gesellschaft schreibt sich ja auch eine gewisse moralische Verpflichtung auf die Fahne. Deshalb darf sie auch nicht zuschauen wenn andere freiwillig sterben wollen, oder sterben weil sie eine falsche Entscheidung getroffen haben. Gerade in der Medizin könnte nicht einmal ein Arzt für sich selber eine Versicherung wählen die voll für ihn zutrifft.
    Aus diesem Grund gibt es die Zwangsversicherung. Je mehr Menschen in diesem Pool sind und einzahlen, umso mehr Leistungen können abgedeckt werden. Am Ende kommt für die Häufigkeit von Krankheiten eine Gaußverteilung raus welche sehr viel abdeckt und Ausreißer relativ gut auffangen kann. Eine rein individuelle Versicherung könnte nie die Menge an Einzahlern erreichen die notwendig ist um Abweichungen (Erkrankung ohne Versicherungsschutz) aufzufangen. Und moralische darf die Gesellschaft diese Menschen nicht sterben lassen und müsste sie deshalb trotzdem versorgen.

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  2. Natürlich ärgert sich jeder irgendwie am Ende des Jahres wenn man mehr eingezahlt hat als man rausbekommen hat. Aber die aktuellen Berichte über den finanziellen Zustand unseres Gesundheitssystems machen doch eigentlich deutlich, dass es zu wenige Menschen in einem Pool gibt. Die Kraft der Masse verpufft in den vielen unterschiedlichen Paketen. Wobei sich andererseits die Versicherer davon auch einen Vorteil erhoffen. Je mehr Angebote sie unterbreiten, umso undurchsichtiger wird es für den Einzelnen. Er kann also nicht nur schlecht seinen eigenen Gesundheitszustand erfassen, sondern wird mit den vielen Versicherungskonzepten auch noch überfordert und darf dann am Ende feststellen, dass er das falsche Paket gewählt hat. Die Gesellschaft muss also als trotzdem schlussendlich für alle aufkommen. Zum Abschluss des Versicherungsthemas vlt noch einen Satz den ich irgendwo mal gehört habe. „In der letzten Lebenswoche eines Menschen kostet ein Mensch der Versicherung mehr als in seinem ganzen Leben davor.“ Sollte das wirklich stimmen (unüberprüft), dann macht es doch eigentlich deutlich, dass die medizinische Versorgung von keiner Einzelperson geplant werden kann.

    Es kann natürlich sein, dass ich deine Freiheitsauffassung falsch verstanden habe, aber mir fehlt es an der praktischen Umsetzbarkeit. Das geht an der Stelle weiter wo du die Religionsfreiheit gleichsetzt mit der Wahl des idealen Lehrers. Mal davon abgesehen, dass die Masse der Menschen nicht einmal die finanziellen Möglichkeiten hat um eine Wahl des Lehrers zu tätigen, fehlt dann auch jede Vergleichbarkeit. Je mehr Lehrer, Schulen und Schulsysteme es in einem Land gibt umso schwerer wird es für Personalchefs eine Auswahl zu treffen. Auch wächst die Gefahr, dass ein Großteil der Absolventen die geforderten Standards nicht erfüllt.
    Eine zentrale Organisation mag in vielen Fällen hinderlich sein und auch die persönliche wirtschaftliche Entfaltung behindern, aber in den Kernbereichen wie Gesundheit, Bildung und Versorgung, sollte man sich nicht alleine auf die „unsichtbare Hand die alles Lenkt“ verlassen.

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  3. Danke für den schönen Comment. Ich komme nur leider in nächsten Tagen nicht dazu ihn zu beantworten, werde es aber (hoffentlich) am Freitag abend schaffen.

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  4. So, zur Beantwortung: Es geht nicht darum jemanden nicht zur Last zu fallen, es geht darum das der Staat schlichtweg nicht der Experte deines Lebens sein kann. Aus deinem Comment lese ich das du glaubst das der Staat eine bessere Entscheidung als ein Individuum treffen könnte, wenn es um einen spezifischen Sachverhalt, z.B. den Umfang der Krankenversicherungsleistungen geht. Erstens: Wer ist dieser omnipotente Staat der allwissend und über dem Leben seiner Bürger schwebt? Und warum übernimmt er wenn er so allmächtig ist nicht komplett das Denken und Entscheiden für seine Bürger? Er besteht aus Bürokraten! Menschen die versuchen allgemeine Normen und Richtlinien in Exekutive Anweisungen umzusetzen. Es gibt keinen omnipotenten allwissenden Staat. Der Experte für dein Leben, für deine Entscheidungen bist DU. Wenn du der Meinung bist der Mensch sei zu blöd um richtige Entscheidungen zu treffen, kannst du die Demokratie und die Freiheit abschaffen.
    Genauso entsetzte mich deine Bemerkung das ein Zwang nicht willkürlich sei wenn er dem Wohl eines Anderen diene. Ich bin kein Anarchist. Ich weiß das eine Gesellschaft vollkommen ohne Staat nicht möglich ist. Ein Zwang ist dann rechtens wenn er dem Basiskonsens der Gemeinschaft entspricht. Dieser Basiskonsens, oder nach Rousseau Gemeinwille, ist die Summe all der Dinge die Menschen nicht wollen. Alles was sich nicht gegenseitig aufhebt ist der Basiskonsens. Und das sind eben Leben, Freiheit, Eigentum. Positive Rechte können gar nicht Teil des Basiskonsens sein, da sie auf Transfer unter Zwang, also auf Umverteilung, beruhen, und sich folglich im Verlauf der Formel aufheben müssen. Alle Transfers die sich nicht aufheben, sind freiwillige Transfers, heißt Verträge, und somit ist auch das Recht freiwillige Verträge zu schließen ein Teil des Basiskonsens.

    Verstehe mich nicht falsch. Ich bin, in Zeiten der Massenarbeitslosigkeit aufgrund von Arbeitsmangel, nicht grundsätzlich gegen Sozialleistungen. Ich bin z.B. Für die Einführung einer Volkswirtschaftsdividende, eines speziellen Models des Bürgergeldes. Aber ich muss doch festhalten das es aufgrund einer Naturrechtlichen Argumentation keine irgendwie gearteten (Menschen-)Rechte auf Sozialleistungen gibt.

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  5. Ich muss aber doch sagen das entsetzt von deiner Demokratie- und Freiheitsauffassung bin. Mit deiner Argumentation des dummen Bürgers, der die "unsichtbare Hand [des Staates] die alles lenkt" braucht haben Hitler, Lenin und Mao ihre "wohlmeinenden" Tyranneien begründet. "Auch der wohlmeinende Despot der sich als Hirte der Menschen sieht, verlangt von ihnen doch die Unterwürfigkeit von Schafen."

    Die Wahl des Glaubens und des Lehrers ist das selbe. Jeder kann selbst entscheiden was er mit seinem Körper, einschließlich seinem Geist, bzw. Dem Geist seiner Kinder tut. Was die Bildung angeht gehe ich nur soweit eine Grundbildungspflicht zu fordern, soll heißen das zumindest grundlegende (nicht kontroverse) Bildungsinhalte, wie Schreiben, Lesen und Rechnen durch den gewählten Lehrer vermittelt werden müssen. Auch hier scheinst du den Staat wieder als den omnipotenten allwissenden Leviathan zu sehen der ohne weiteres Entscheiden kann welche Bildungsformen, Heilpraktiken, Medikamenten u.s.w.u.s.f. die "richtigen" sind und welche nicht.
    Er ist es nicht! Der Staat besteht aus Menschen wie du und ich, die kein bisschen klüger sind als du und ich und insbesondere keines unserer Leben so gut kennen wie du und ich. Der Staat kann einzig Vollstrecker des Basiskonsens sein, mehr nicht.

    Zuletzt noch zum Thema "unsichtbare Hand": Ich halte nichts von Adam Smith und den Neoklassiker. Weshalb ich auch kein Marktapologet bin. Ich studiere Mises wann ich Zeit finde und die Gleichgewichtseffekte einer freien Marktwirtschaft entstehen nicht durch irgendeine mystische unsichtbare Hand, sondern dadurch das Marktteilnehmer, die allesamt Experten ihrer eigenen Interessen sind, Signale deuten und auslegen. Wenn diese Signale (z.B. Preise) unverfälscht sind können sie gedeutet und danach richtig gehandelt werden. Die bürokratische Setzung der Leitzinsen und der damit einhergehenden Verfälschung des Ersparnis-Kredit-Verhältnisses, das zu Über- oder Unterinvestition führt, ist ein Beispiel dafür.

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  6. Edit: Mit ist ein kleiner Flüchtigkeitsfehler unterlaufen: Es soll natürlich heißen: "Dieser Basiskonsens, oder nach Rousseau Gemeinwille, ist die Summe all der Dinge die Menschen WOLLEN UND nicht wollen."

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Definition: Etatismus

Etatismus, vom französischen "État" - Staat; im Englischen "Statism"
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Staatliche Eingriffe vergrößern Probleme oder schaffen neue Probleme und erzeugen dadurch selbst die Prämissen weiter in die Freiheiten der Menschen einzugreifen. Angemerkt sei hierbei das der Etatismus sich nicht aktiv das Ziel setzt die Menschen zu versklaven. Ganz im Gegenteil: Er will nur das Beste für die Gesellschaft. Die Entwicklung in eine Tyrannei entsteht aus der Unfähigkeit die Wechselwirkungen zwischen staatlichen Eingriffen und gesellschaftlichen Problemen zu realisieren.
Der Etatismus ist weltweit, aber insbesondere in Europa, die vorherschende Regierungsideologie.

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